(m)eine art, die welt zu sehen
Auf der Suche
En Paris
Absichtslos ist dieses Bild entstanden und weckt in mir Bilder aus einer längst vergangenen Zeit. Paris mit J., Paris mit A., Paris mit …
ja, jung sein, Liebe, Drama, grosse Gefühle, Abgase, Tränen, im Hals steckengebliebene Worte und graue Nebel-Depression.
Simone de Beauvoir, von der ich eigentlich nichts weiss, weckt mich auf. Das Patriarchat, die verlogene Doppelmoral eckelt mich an. Suche nach neuen Formen und Wahrheiten. Der Klang des Namens Simone de Beauvoir beschwört in mir eine Vorstellung herauf, bedingungslose Liebe, keine Besitzansprüche an dein Gegenüber stellen, echte Liebe ohne Machogehabe, aber auch ein völlig überhöhtes Frauenbild… kurz, verwirrende und verhängnisvolle Gedanken eines hoffnungslosen Romantikers. Das Leben hat mir dann eher unsanft dieses Traumgebilde zerdeppert. Liess mich aber zuerst voll reintaumeln.
Aua, tut weh!
Sex-City
Das Sexcity-Bild oben ist in Marokko entstanden. Verklemmte Athmosphäre. Und wenn man’s unterdrückt, et voilà! Erzählt übrigens auch Laila Slimani. Wenn das ganze Thema Sexualiät unterdrückt wird – wie in Nordafrika – findet sie halt hinter der Fassade der Moral statt. Nicht dass hier in der Schweiz der Umgang mit Lust und Trieben entspannt ist, nur weil wir etwas liberaler unterwegs sind. In der Zeitung steht, 90% aller Männer und 50% aller Frauen schauen Pornos – und niemand spricht darüber.
Lehrerwahl 1985 – Kopfüber ins Abenteuer Leben gestürtzt mit all den Absonderlich-keiten, die nur gelebtes Leben bieten kann
Ngorongoro
Wie wir vor Jahren eigentlich ziemlich unverhofft zu einer Safari in die grossen Parks zwischen Tansania und Kenia gekommen sind, darüber erzähle ich ein anderes Mal.
Vori
Wenn man die Chance hat etliche Jahre durchs Leben zu streifen, dann kommen doch einige Eindrücke zusammen. Für mich gehört das Dörfchen Vori auf Kreta dazu, das ich im Winter 1985 besuchte. Das Erlebnis, einen Hörsturz zu haben, was sich wie ein Todeserlebnis anfühlte, hat sich tief in meine Seele eingebrannt und mein Leben verändert. Ich nehme an, alle kennen solche einschneidende Momente im Leben. Das Bild ist eine Collage / Zeichnung von «meinem» Vori.
Wohin des Wegs? Den Weg als Symbol für die Reise durchs Leben zu setzen ist ja nun wirklich nicht sehr originell. Gleichzeitig habe ich beobachtet, dass viele kunstschaffende Menschen oftmals ein bestimmtes Thema haben, das sich durch einen Grossteil ihres Schaffens zieht. Leben, Weg, Fluss, Zeit, Endlichkeit sind wohl meine.
Hingekritzelt und heisst «Sorry, ich habe keinen Plan!»
Es gibt sehr vieles, worauf ich keine Antwort habe, nicht den Hauch einer Ahnung, was ich dazu sagen soll. Über die Zeit hinweg erstaunt es mich auch, wie sich Werte und Vorstellungen verändern. Zum Guten, zum Schlechten?
Klimbim war so eine Sendung. Ich fand sie affengeil, auch weil politisch völlig inkorrekt – auch und gerade in der Spiesserzeit, in der ich aufgewachsen bin. Trotzdem, heute nicht mehr denkbar, dass sowas in einem öffentlich rechtlichen Sender gezeigt würde. Ist das jetzt gut, schlecht?
Wie weiter? Jetzt an der Schwelle zur Pensionierung entdecke ich mich wieder, wie ich am Anfang des Einstiegs ins Berufsleben ebenfalls mit dieser Frage haderte – bevor ich mich neu erfand.
Wie weiter? Jetzt an der Schwelle zur Pensionierung entdecke ich mich wieder, wie ich am Anfang des Einstiegs ins Berufsleben ebenfalls mit dieser Frage haderte – bevor ich mich neu erfand.







